iPad: Hilfreiche Apps

iPad: Hilfreiche Apps

Eine erstmals günstige Einsteiger-Version des iPads kommt im Oktober 2019 auf den Markt. Apple gibt einen Preis von 379€ für das 10,2″ Gerät an. Welche Apps ich verwende und wie sie mir den Alltag erleichtern gibt es in diesem Text zu lesen.

Das ist meine Standardübersicht auf meinem iPadPro (3. gen). Seit iPadOS 13 gibt es die Möglichkeit auf der linken Seite Widgets einzublenden. Symbole und Ordner können kleiner dargestellt werden und die Leiste auf der unteren Seite dient als Ablage für Apps, die man unter anderem schnell erreichen und eventuell auch gleichzeitig verwenden möchte. In den folgenden Zeilen vermerke ich nicht alle Apps, sondern nur jene, die ich wirklich mehrmals am Tag verwende. Nicht alle sind kostenlos. Jene die ich kaufte waren aus heutiger Sicht ihr Geld jedenfalls wert.

Grafik & Video
In diesem Ordner befinden sich kostenlose Apps wie Google Fotos, Kamera, YouTube-Studio, Instagram, iMovie, Adobe Capture oder Adobe Photoshop Mix und Snapseed. Ebenso gibt es hier kostenpflichtige wie Pixelmator, Adobe Lightroom oder Shapr3D.

Musik und Video
Hier gibt es neben GarageBand nur Unterhaltungsmedien wie die ORF TV-Thek, Netflix, Spotify und Prime Video. Einzig und alleine der „Amazing Slow Downer“ ist kostenpflichtig und zur Arbeit gedacht.

Bühne
Wenn ich mit Musikgruppen auf der Bühne bin brauch ich aus diesem Ordner den Setlistmaker und die Steuerungs-App des Mischpults.

Office
Er hier wird es vor allem für Lehrende spannend. Neben den Google-Apps Docs, Tabellen und Präsentationen finden sich auch die originalen Microsoft-Office Apps. Geogebra, Cloudspeicher und auch socialmedia gibt es da.

Untere Leiste
Hier spielt sich die meiste Zeit alles ab. Allen voran steht der Chrome-Browser als Standard für meinen Internetzugang. Die nun mächtige Dateien-App dient als Zentrale für alle Cloudspeicherdienste und verwaltet auch den iPad-Speicher. Google Maps fehlt ebenso wenig wie der Kalender, oder YouTube. Zentral abgelegt befinden sich hier einerseits das kostenlose Vektorzeichenprogramm „Adobe Draw“ und die kostenpflichtige Notiz-App „Good Notes 5“. Autodesks inzwischen kostenloses SketchBook verhilft mir ein wenig zu zeichnen.

Good Notes 5
Dieses Programm beherbergt all meine Notizen. Das sind meine Schulübungshefte, Vorbereitungen, Protokolle, Mitschriften und PDFs, die ich gerne lese und mit dem digitalen Leuchtstift markiere. Innerhalb der App kann eine Dateistruktur aufgebaut und Notizbücher aus vielen Vorlagen ausgewählt werden. Importiert werden können PDFs oder auch Bilder, Fotos und Formen. Aus der App heraus exportiert werden dann einzelne Seiten, die aktuelle Seite oder das gesamte Notizbuch als Bild oder PDF. Ebenso wird kopieren und einfügen unterstützt, Bilder können auch nach dem Einfügen zugeschnitten werden.

Adobe Draw
Cool, dass Adobe kostenlos eine Software zur Erstellung von Vektor-Zeichnungen herausgibt. Wie in der Desktop-Variante „Illustrator“ kann auch hier die Adobe-Cloud genutzt werden. Einige Pinsel und das Verwenden von Ebenen erleichtern die Arbeit. Exportiert wird über die Cloud oder als PNG direkt aus der App heraus.

Google Fotos
Meine gesamten Bilder sind auf Google-Fotos. Warum ist ganz einfach: Ich möchte immer überall Zugriff auf Bilder haben, die ich früher auf externen Festplatten gespeichert habe. Fotos vom Handy werden direkt in die Cloud geladen, Fotos von der Kamera gelangen manuell zur Google-Fotos-App. Der Vorteil ist ebenso, dass der Speicherplatz für Fotos bis 12 Megapixel und Videos bis 1080p (HD) unbegrenzt ist. Ich lege Alben an und gleichzeitig analysiert Googles-Algorithmus die Bilder. Suche ich nach Hunden, gebe ich in die Suchleiste innerhalb der App einfach „Hund“ ein. 

Last Pass
Diese App ermöglicht es mir für Webseiten Passwörter zu verwenden die so sicher sind, dass ich sie selbst nicht kenne. Ich habe einen Tresor, indem meine Passwörter bei Last Pass gespeichert sind. Das Masterpasswort kenne ich. Wenn ich mich nun irgendwo einloggen möchte, dann schlägt mir Last Pass beim Betreten der Seite vor, dass ich mich anmelde, mittels FaceID wird mein Tresor aufgesperrt, das Passwort eingefüllt und ich kann mich anmelden. Das coole daran: es kostet 0€.

Microsoft Excel
Meine gesamte Beurteilung läuft innerhalb von Excel ab. Fast jegliche Berechnungen, die ich durchführe, entstehen in Excel – deshalb auch auf dem iPad. Inzwischen ist meines Wissens nach ein Office 365-Konto Voraussetzung.

Abschluss
Zum Schluss gibt es noch einen Link zum Padlet, einer Website wo öffentlich Lesezeichen hinterlegt werden können. Dort sind alle Apps, die ich nutze und nicht von Apple sind verlinkt.

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